Sonntag, 1. Januar 2017

Cuenca
- europäische Großstadt mit wunderschöner Altstadt -

Direkt am 25. Dezember haben wir uns morgens auf den Weg nach Cunca gemacht, da wir bis zum 2. Januar frei hatten. Cuenca liegt in der Sierra, also in den Bergen, und ist bekannt für eine große und sehr schöne Altstadt. Wir sind über Guayaquil gefahren. Nach zwei Busfahrten a 4 Stunden waren wir endlich da. Vor allem die zweite Fahrt von Guayaquil nach Cuenca war die mit Abstand atemberaubenste Busfahrt bisher. Das lag erstens an dem Übergang von der Küste in die Berge und zweitens an der Landschaft, die vor allem auf dem Stück durch den "Nationalpark Cajas" einfach wunderschön war.

"bienvenidos a Cuanca"

unser Zimmer

das Hostel

Tag 1: city tour

 Am ersten Tag haben wir uns die Altstadt Cuencas angeguckt.




 die Kathedrale



 gebrannte Erdnüsse







 für 2 Dollar konnte man die Kathedrale hochgehen









 Tag 2: "Nationalpark Cajas"

Von unserem Hostel aus gab es eine 3 bis 4-stündige Tour durch den Cajas Nationalpark. Die unberührte Natur, die vielen Seen und die unterschiedlichen Landschaften waren sehr beeindruckend und wunderschön.



















Tag 3: Ingapirca

Die größte und bedeutendste Inkastätte Ecuadors liegt etwa 2 Busstunden nördlch von Cuenca.








 Da es während der Führung anfing zu regnen, haben wir uns in ein Lokal und danach ins Museum geflüchtet. Im Lokal haben Henny und ich für einen Teller Reis, Fleisch, Salat & Pommes, eine Suppe und einen heißen Kakau zusammen nur $5,50 bezahlt.


 eine Kirche, die wir auf dem Rückweg gesehen haben


Tag 4: Museum Pumapungo

das Frühstück im Hostel





im Garten des Museums waren einige Gehege










das "Trinkwasserschild"



ein Wechselautomat: Scheine gegen Kleingeld
(in Puerto Lopez gibt es so einen nicht und es ist schon schwierig irgendwo mit einem $10-Schein zu bezahlen)


Am Nachmittag waren wir noch auf dem "Turi", einem Aussichtspunkt






wie schon in Banos gibt es auch in Cuanca eine Schaukel
(statt Bergen und Natur, hatte man hier eine Sicht über ganz Cuenca)

feliz navidad

- Frohe Weihnachten! -

Die Weihnachtszeit war dieses Jahr für deutsche Verhältnisse recht unweihnachtlich. Das lag vor allem an dem Wetter (sonnig 25-30 Grad). Um dem ein wenig entgegenzuwirken habe ich aus Deutschland und vonHenny jeweils einen Adventskalender bekommen. Wenige Tage vor Weihnachten wollten wir dann ein Lebkuchenhaus bauen. Leider sind fast alle Teile auf der Reise mehrfach durchgebrochen und durch die Hitze waren die Wände sehr unstabil. Daher sah das Endergebniss etwas anders aus als zuvor gedacht.



Zu Weihnachten haben Anton und ich Geschenke für die Familie gekauft, Kekse gebacken und Schokopudding als Nachtisch gemacht. Gegen Nachmittag haben Henny, Lena, Anton und ich eine eigene kleine Bescherung in Henny's Zimmer gemacht. Leider fiel uns zu spät ein, dass die Kekse noch im Ofen waren - so waren sie etwas trocken. Gegen Abend waren Anton, Steffi und ich noch kurz in der Kirche, was echt schön war. Mir hat vor allem ein Moment sehr gut gefallen, als viele Besucher der vollen Kirche Kerzen angezündet haben, dann das Licht ausgemacht wurde und alle gemeinsam "Noche de paz" (die spanische Version von "stille Nacht") gesungen haben. Abendbrot gab es traditionell um Mitternacht, weshalb ich beim Essen echt müde war. Das Essen war aber super lecker und vor allem unser Schokoladenpudding ist bei der Familie super angekommen, obwohl zunächst niemand mehr Nachtisch essen wollte.

 die Gesc´henke für die Gastfamilie

Rosinen in Schokolade


die Kekse (zum Glück hab ich das Foto gemacht bevor die Kekse im Ofen waren)

Anton und ich in der Küche beim Backen

ein Ausschnitt meiner Weihnachtsgeschenke

Zur eigenen kleinen Bescherung haben wir es uns bei Henny sehr gemütlich gemacht :)

die Kirche

das Weihnachtsessen