Dienstag, 6. September 2016

die Reise zum Mittelpunkt der Erde

- mitad del Mundo -


Wie auch beim gleichnamigen Film von Eric Brevig ging es fuer uns zum Erdmittelpunkt - allerdings dauerte unsere Reise nur etwa eine Stunde. Wie viele bereits wissen, geht der Aequator auch durch Ecuador und Quito. Quito bedeutet auf quechua (das ist die indigene Sprache) naemlich Qui-Mitte und to-Land. Hingefahren sind wir mit einem Bus - 40 Minuten fahrt kosten 40 Cent. Es gibt zwar ein Monument "mitad del mundo", dies ist aber nicht am richtigen Erdmittelpunkt. Also sind wir mit Miguel und Johanna zum richtigen "mitad del mundo" gefahren, nachdem wir bei einem Vulkan waren. Bevor es dann zurueck nach Hause ging, waren wir noch in einem Restaurant essen - dort gab es auch Meerschweinchen (werden aber hauptsaechlich in den Anden gegessen). Eigentlich sollte es fuer den Tag ausser dem Abendessen keine Highlights mehr geben, doch dann fing mitten beim Essen auf einmal das Haus an zu wackeln. Alle sassen wie gefesselt auf den Stuehlen, da wir so etwas in Deutschland natuerlich noch nie erlebt haben. Das Erdbeben dauerte etwa 15 Sekunden und hatte 4,6 auf der Richtaskala - passiert ist allerdings nichts. Somit ging ein ereignisreicher Tag zu Ende.

auf dem Weg zur Bushaltestelle

Hunde auf der Strasse

ein Fussballplatz

mit Lena im Bus

Essen, was wir uns im Bus fuer 50 Cent gekauft haben

An jeder Haltestelle steigt jemand neues ein, der kleine Snacks verkauft, zum Beispiel ein Wassereis fuer 10 oder 15 Cent


das Monument "mitad del mundo"

von der Bushaltestelle bis zum Vulkan ging es mit dem Pick-Up fuer etwa 10 Minuten






Zuckerrohr (schmeckt ein bisschen wie Ananas)


Mit dem Pick-Up sind wir dann zum richtigen Mittelpunkt gefahren, der in einem Freilichtmuseum liegt.



unsere Fuehrung in dem Museum war sogar auf deutsch

Gruppenfoto

Am Aequator kann man einige Versuche machen. Der wohl bekannteste ist der mit dem Wasserstrudel. Direkt am Aequator ist kein Strudel zu sehen, wenn das Wasser abfliesst, suedlich davon geht der Strudel in eine Richtung und noerdlich in die andere! 



mit Henny am "mitad del mundo"

Meerschweinchen

vamos a Otavalo


Am zweiten Tag haben wir gleich einen Ausflug nach Otavalo gemacht. Otavalo liegt wie Quito mitten in den Anden, etwa 2 Stunden noerdlich von Quito. Otavalo ist bekannt fuer einen der schoensten Maerkte in Suedamerika. Hier leben etwa 50.000 Menschen von denen viele zur indigenen Bevoelkerung gehoeren. Daher gibt es auf dem Markt lauter bunte, handgemachte Taschen, Schluesselanhaenger, Decken, Haengematten und Ponchos.

der morgendliche Ausblick

Kaese + Banane + Ei = *_*

lecker !!!

im Van auf dem Weg nach Otavalo

wir vier kommen nach Puerto Lopez
(ich, Henny, Anton und Lena von links nach rechts)

Strasse in Quito





Rosenstand





Gruppenfoto am See

In Otavalo angekommen ging es zuerst zu einem Wasserfall, bevor wir den Markt besichtigt haben.









hier haben wir Mittag gegessen

 ich hatte die #1

Vom Restaurant aus ging es dann direkt zum Markt. Der Handelsmarkt in Otavalo gilt als der groesste seiner Art in Suedamerika.





Henny im Poncho (traditionelle Kleidung)

 ich im Poncho







ich habe mir einen kleinen Beutel fuer 80 Cent gekauft, den ich hier als Geldbeutel benutzen werde





Am besten ist, dass hier bei allem gehandelt wird - wie auf einem Flohmarkt

Poncho fuer 13.50 Dollar

Henny & ich in unseren neuen Kleidungsstuecken :)